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Pollen

Pollen sind ied männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen. Zahlreiche Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Tiere spezialisiert. Pollen, der beim Nektarsammeln am Körper der Bien hängen bleibt, wird von der Biene abgebürstet und mit Speichel vermengt und als sogenanntes „ Höschen „ am Hinterbein befestigt, in den Bienenstock transportiert und in den Waben deponiert. Auf einem Flug kann die Bien bis zu 4 Millionen Pollenkörner sammeln. Diese werden um das Brutnest eingelagert und als Proteinlieferant für die Brut benötigt.
Die Wabenzelle wird mit Honig aufgefüllt, so dass die Enzyme des Honigs den Pollen fermentieren. Es entsteht das sogenannte Bienenbrot. Die Mischung aus Pollen, Hong und Wachs wird als Ambrosia, die Speise der Götter, bezeichnet
Pollen dient auf Grund seines hohen Eiweißgehaltes als Aufbaumittel bei allgemeiner Schwäche und wird zur Desensibilisierung bei Pollenallergikern eingesezt.
Der Pollen wird mit Hilfe von Gittern am Flugloch gewonnen, an denen die Pollenpäckchen von den Beinen der Bienen abgestreift werden.
Für die Bestimmung der Herkunft des Honigs wird unter anderem die Pollenanalyse herangezogen, da in jedem Honig auch geringe Mengen von Pollen enthalten sind. Von Form, Farbe und Größe der Pollen kann auf die Herkunft der Pflanze geschlossen werden kann, von der er  stammt.