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Mitteilungen des Vorsitzenden

Am Bienenstand

Was ist zu tun?

Imkerschutzkleidung auf Vollständigkeit und Sauberkeit prüfen, imkierliche Ausstattung auf bedarfsgerechte Vollständigkeit prüfen, Anzahl der eingelöteten Mittelwände prüfen, Vorliegen der amtsärtlichen Bescheinigungen für Verkauf und Wanderung prüfen, Entwickelung der Frühtrachtpflanzen beobachten, Kontakt zu Raps- Anbaubetrieben halten, deren Bestände genutzt werden, Wetterprognosen verfolgen, Futtervorrat im Auge behalten, so lange keine Massentracht einsetzt.

Durch den milden Witterungsverlauf wurde ein Durchbrüten begünstigt, wodurch der Futterverbrauch relativ hoch war. Noch wichtiger als die Futtermenge, ist der Sitz zum Futter. Wintertrauben, in deren Zentrum sich Brutflächen befinden, müssen unbeingt an den Futterflächen sitzen, damit die Bienen sie nutzen können. Anderfalls können sie verhungern, obwohl genügend Futter im Stock ist. Zur Erzeugung der Brutnesttemperatur benötigen sie deutlich mehr Futter als zur Temperierung der Wintertraube.

Regelmäßige Standkontrollen lassen uns zudem erkennen, ob die Mäusgitter noch sitzen, Fluglöcher von toten Bienen verstopft sind, und eventuell Spechte auf Futtersuche bei unseren Bienen einzudringen versuchen.

Celle warnt vor Kauf von Kunstschwärmen

Anlassbezogen warnte das LAVES Institut für Bienenkunde Celle noch einmal vor jedem Kauf von Bienen-Kunstschwärmen und Bienen-Königinnen, deren Herkunft nicht eindeutig bekannt bzw. belegt werden kann. In Zeiten, in denen der Online-Handel boomt, verlocken auch Angebote wie "Kunstschwäme produziert in Europa - bei uns können Sie ganz bequem Kunstschwärme online kaufen" offensichtlich einige Imker/-innen zur Nachfrage sogar bei erkennbar dubiosen Angeboten. Grundsätzlichist die Einfuhr von Bienen mit dem entsprechenden Seuchenfreiheits.bzw. Tiergesundheitsbescheinigungenzwar erlaubt, fachlich aber nicht zu befürworten.

Varroa - Behandlung

Wussten Sie, dass die Verbreitung der Varroa duch:

Räuberei, Verflug, imkerliche Betriebsweise, vernachlässigte Bienenstände, zusammenbrechende Völker, Reinvasion und mangelhafte Behandlug gefördert wird.

Gerade die Reinvasion stellt ein großes Problem da, wenn z. B.  Imker in einem Bezirk nicht alle eine ordnungsgemäße und zeitnahe Behandlung durchführen.

Auch wenn die Vorroa keine anzeigepflichtige Kranheit ist, besteht lt Bienenseuchen Verordnung § 14 /15

 eine  Behandlungspflicht.                                                                                                                     

   § 14 (1) Ist ein Bienenstand von der Milbenseuche befallen, hat der Besitzer alle Bienenvölker zu behandeln, soweit nicht eine Behandlung nach Abatz 2 angeordnet worden ist.

(2) Die zuständige Behörde kann, soweit es zum Schutz gegen die Milbenseuche erforderlich ist, anordnen, dass in einem von ihr bestimmten Gebiet innerhalb einer von ihr bestimmten Frist alle Bienenvölker gegen die Milbenseuche zu behandeln sind, sie kann dabei die Art der Behandlung bestimmen.

§ 15 (1) Ist eine Bienenstand mit Varroamilbe befallen, so hat der Besitzer alle Bienevölkeer des Bienenstandes jährlich gegen Varroatose zu behandeln, soweit nicht eine Behandlung nach §14 Absatz 2 angeordnet worden ist.

Zur Behandlung von Bienenvölkern dürfen nur vom Bunddesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL ) zugelasssen Tierarzneimitteld angewwendet werden. bei der Anwendung der Mittel sind die Anwendungshinweise des Herstellers zu beachten.